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Repricing-Barometer: E-Commerce sorgt rund um Black Friday und Cyber Monday für ruhiges Preisumfeld

Gibt es ein Schnäppchen-Leben neben Black Friday und Cyber Monday? Das metoda Repricing-Barometer lieferte im November die spannende Antwort.

Im November galt die volle Aufmerksamkeit den Schnäppchen-Feiertagen Black Friday und Cyber Monday. Bereits Wochen vorher war die bevorstehende Rabattschlacht in aller Munde. In den Sortimenten rund um das Angebotsfeuerwerk war es allerdings überraschend ruhig. Um das Preisgefühl der Kundschaft rund um Black Friday und Cyber Monday nicht zu stören, hat der E-Commerce die Repricing-Aktivität im November stark zurückgefahren. Für das metoda Repricing-Barometer ermittelte die PriceAPI annähend 3,6 Millionen Preisschritte weniger als noch im Vormonat. Damit also in der Cyber-Monday-Woche die Preise munter purzeln konnten, musste es abseits der Aktionsangebote ruhig zugehen. Unter saisonalen Zwängen sind nur die Online-Apotheken aus der Reihe getanzt. Zum Start in die nasskalte Jahreszeit lieferten sie sich in einem sehr lukrativen Marktsegment einen beachtlichen Preiskampf um den verschnupften Kunden.

Dulden Black Friday und Cyber Monday Angebotspreise neben sich? Zieht man das metoda Repricing-Barometer zu Rate, dann muss die Antwort „Nein“ lauten. Im November haben die großen E-Commerce-Anbieter nicht nur ihre Marketingbotschaften ganz auf die großen Aktionstage gelenkt, sie haben auch abseits der Black-Friday- und Cyber-Monday-Angebote mit deutlich stabileren Preisen gearbeitet. Die von PriceAPI ermittelten Repricing-Daten weisen für den Monat November über den Gesamtmarkt eine um 20 Prozent niedrigere Repricing-Aktivität im deutschen E-Commerce aus. Konnten im Oktober aufgrund des intensiven Wettbewerbs im Reifenhandel über 17,5 Millionen Preisschritte erfasst werden, beruhigte sich der Markt im November bei nur noch rund 13,9 Millionen Preisschritten deutlich.

Wie in den Vormonaten, hat auch im November der Marktführer die Marschrichtung vorgegeben. Ganz offensichtlich um eine positive Preiswahrnehmung für die groß beworbene Cyber-Monday-Woche sicherzustellen, wurde rund um die Aktionsware eine defensivere Preisstrategie gefahren. Zwar belegt Amazon mit 3,32 Millionen Preisschritten weiterhin mit großem Abstand den ersten Platz im Repricing-Barometer, gegenüber dem Vormonat (3,5 Millionen Preisschritte) wurde die Preisaktivität aber um 5,3 Prozent zurückgefahren.

Und auch auf den großen Marktplätzen herrschte zuletzt Repricing-Zurückhaltung. Rakuten.de bleibt beim Auf und Ab der Vormonate und rutscht mit noch 409.013 Preiskorrekturen wieder aus der Spitzengruppe heraus. Somit kann Elektronikversender Jacob auf den zweiten Rang vorstoßen. 767.121 Preisschritte genügten dafür im November. Allyouneed.com schafft es mit 716.724 Preiskorrekturen noch aufs Treppchen und steigt einen Rang auf Platz drei auf. Es folgen mit einigem Abstand Hitmeister (464.180 Preisschritte) und Reifensuche.com (460.095).

Die viel interessantere Geschichte erzählten im November jedoch die Versandapotheken. Nach einem eher ruhigen Sommer lässt die Schnupfensaison mit Herbstbeginn die Kassen wieder lauter klingeln. Die Onlinezunft kann sich dabei darauf verlassen, dass der deutsche Konsument kleine Wehwehchen gerne selbst behandelt und dass die Online-Preisführerschaft von niedergelassenen Apothekern nicht infrage gestellt wird. Der verschnupften Kundschaft steht ein ganzes Arsenal an freiverkäuflichen Medikamenten zur Verfügung. Von Hustensaft über Schmerztabletten bis hin zu Kombipräparaten, die Bürotauglichkeit über Nacht versprechen. Ein Milliardengeschäft, indem auch online mit harten Bandagen gekämpft wird. Auffällig daher, dass sich die Preisaktivität ausgerechnet im Bereich „Medizin & Erste Hilfe“ auf Amazon im November gegen dem Trend entwickelt hat. Über 12.000 Preisschritte mehr als noch im Oktober konnte das Repricing-Barometer messen. Um Grippemittel, Schmerztabletten und Co. an den Mann bzw. die Frau zu bringen, wurde die Preisaktivität um 4,7 Prozent erhöht. Und Amazon ist in diesem Marktsegment beileibe nicht allein. Ebenfalls sehr preisaktiv sind beispielsweise die Shops der BS-Apotheken OHG, die unter den Markennamen Medicaria Apotheke, Aliva Apotheke und natürlich Sanicare vom niedersächsischen Bad Laer aus das Land mit Medikamenten aller Art beschicken. Insgesamt haben die führenden Online-Apotheken im November etwas mehr als eine Millionen Mal die Preise an Nachfrage und Wettbewerb angepasst.

„Natürlich erscheint die Entwicklung auf den ersten Blick widersprüchlich. Bei genauerer Betrachtung liegt aber auf der Hand, weshalb die Repricing-Aktivität ausgerechnet rund um die Rabattschlacht zu Black Friday und Cyber Monday nachlässt“, erklärt Stefan Bures, CEO von metoda. „Schließlich können die Schnäppchen-Feiertage nur innerhalb eines ruhigen Preisumfelds wirklich strahlen und ihre volle Wirkung entfalten. Eine allzu offensive Preisstrategie in anderen Sortimenten würden die Werbewirkung nur stören.“

Das metoda Repricing-Barometer ermittelt monatlich die Preisaktivität im deutschen E-Commerce. Grundlage der Erhebung sind die auf Preissuchmaschinen eingestellten Angebote. Daten von mehr als 2.200 Shops aus allen Segmenten wurden im November für das metoda Repricing-Barometer analysiert. Für die monatlich ermittelten Werte erfasst die PriceAPI mehrere Millionen Datenpunkte. Die Daten bestätigen die enorme Umsatzrelevanz des professionellen Repricings.

Zur Methodik: Für das metoda Repricing-Barometer wird auf Basis der auf Preissuchmaschinen eingestellten Angebote die Preisaktivität im deutschen E-Commerce gemessen. Die vorliegende Untersuchung deckt den Zeitraum November 2016 ab. Dabei wurden die Angebote von mehr als 2.200 Shops analysiert und mehrere Millionen Datenpunkte erfasst. Für die effektive Preisermittlung und ergebniswirksame Preisgestaltung in wettbewerbsintensiven Märkten bietet metoda dem Handel die leistungsfähige Pricing-Lösung PriceAPI an.

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