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IFA-Trend 4K: Scharfe Bilder, brillante Geschäfte

Das ultrahochauflösende TV ist unter den Schlagworten UHD/4K der Techniktrend im TV-Geschäft. Zur Internationalen Funkaustellung (IFA) in Berlin zeigt die Analyse, dass die neue Technologie beim Kunden ankommt und bereits bedeutende Marktanteile im TV-Geschäft erobert hat.

Ab 2. September präsentieren Hersteller und Content-Produzenten in Berlin die neuesten Entwicklungen aus Unterhaltungselektronik und Medienwirtschaft. Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) wird zu sehen sein, wie Medien in Zukunft konsumiert werden. In den Fokus rückt das superhochauflösende Fernsehen Ultra HD (UHD) oder auch 4K, das mit neuen Geräten inzwischen auch den Massenmarkt adressiert. In vierfacher Full-HD-Auflösung versprechen die Geräte Film- und TV-Genuss in einer bis dato unerreichten Bildqualität. Doch wie steht der Konsument zur neuen Technik? E-Commerce-Marktforscher metoda hat vor der IFA die Probe aufs Exempel gemacht. Sechs Wochen lang wurde das TV-Geschäft auf Amazon analysiert und gemessen, welchen Stellenwert UHD/4K beim Konsumenten hat. Mit hochinteressanten Ergebnissen. So zahlt der Konsument für 4K-TVs im Schnitt 31 Prozent mehr als für Full-HD-Geräte. Schon ein Drittel aller verkauften Geräte sind 4K-tauglich, während der Umsatzanteil am TV-Geschäft bereits um einiges höher ist. Grundlage der Analyse bilden 47.180 Verkaufsbewegungen, die metoda im Beobachtungszeitraum auf Amazon.de gemessen hat.


Der FC Bayern München, Real Madrid und Manchester City kicken bald so scharf wie noch nie im heimischen Wohnzimmer. Ab Herbst beginnt der Pay-TV-Sender Sky als erster deutscher Kanal mit der Übertragung von Bundesliga und Champions League in UHD/4K. Seit Monaten befeuern die Hersteller den UHD-Trend mit erschwinglichen Geräten. Parallel wächst das Angebot an UHD-Blu-rays stetig, während Streamingdienste wie Netflix und Amazon Prime Video immer mehr 4K-Inhalte über die Internetleitung an den Kunden ausliefern. Das Thema UHD/4K gewinnt also spürbar an Relevanz, TV-Produzenten und Inhalteanbieter bauen das ultrahochauflösende Super-TV zum nächsten Must-Have im Unterhaltungsbereich auf. Wer in den Genuss der superscharfen Bilder kommen möchte, benötigt jedoch zunächst einmal ein taugliches Fernsehgerät. Um herauszufinden, wie stark UHD/4K am Markt nachgefragt wird, hat E-Commerce-Marktforscher in den Wochen vor der IFA das TV-Geschäft auf Amazon.de unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse sprechen für ein hohes Interesse beim Konsumenten und ein lohnendes Geschäft auf Herstellerseite.


Die Datenerhebung deckt den Zeitraum 8. Juli bis einschließlich 21. August ab. In diesen gut sechs Wochen bestellten die Verbraucher insgesamt 47.180 TV-Geräte bei Amazon.de sowie auf dem Marketplace. Der Kategorieumsatz der Plattform belief sich dabei auf mehr als 20,8 Millionen Euro. Einen Gutteil davon machten UHD/4K-Geräte aus. Bereits etwas mehr als ein Drittel der Bestellungen entfielen auf 4K-kompatible Geräte. 16.059 Verkäufe wurden gemessen, was einem 4K-Anteil am Gesamtabsatz von 34 Prozent entspricht. Schon weit größer ist der Anteil am Umsatz. Aufgrund des generell höheren Preisniveaus wurden 40,2 Prozent der Einnahmen im untersuchten Zeitraum mit 4K-TVs erzielt. 4K-Geräte für mehr als 8,3 Millionen Euro wechselten über die Amazon.de-Plattform den Besitzer. Der höhere Preis schreckt dabei ganz und gar nicht ab. So sind 4K-Käufer generell bereit, mehr zu zahlen. Im Schnitt investierten die Amazon-Kunden 522 Euro in die Anschaffung eines 4K-TVs. Für ein Standardgerät mit Full-HD-Auflösung zahlten die Kunden parallel im Schnitt nur 400 Euro. Den Amazon-Kunden war 4K/UHD durchschnittlich also 31 Prozent mehr wert als Full-HD.


Die Analyse bestätigt somit eine hohe Nachfrage nach 4K-Geräten und eine größere Investitionsbereitschaft der Konsumenten. Allerdings gehen die Hersteller das neue Marktsegment sehr unterschiedlich an. Das beste 4K-Geschäft macht derzeit TV-Marktführer Samsung. Der koreanische Technologiekonzern führt auch den 4K-Markt mit einem Marktanteil nach Stückzahlen von 30 Prozent an. Noch deutlicher die Dominanz, wenn nach Umsatz gewichtet wird: 47 Prozent der gemessenen UHD-Einnahmen konnte Samsung für sich verbuchen. Im Detail wird deutlich, dass die Südkoreaner das neue Segment bereits sehr gezielt bedient. Rund 42 Prozent der Samsung-Verkäufe waren UHD-Geräte, der Umsatzanteil der neuen Technologie am Samsung-Portfolio nähert sich derweil der 50-Prozent-Marke. Ein möglicher Erfolgsfaktor: der Aufpreis für 4K-Fernseher fällt bei Samsung mit im Schnitt 22 Prozent moderat aus.


Die Nummer zwei im 4K-Geschäft ist LG Electronics. Rund elf Prozent der verkauften 4K-Geräte stammten aus LG-Produktion. Die Südkoreaner kommen im eigenen Angebot auf einen 4K-Anteil nach Stückzahlen von annähernd 54 Prozent. Indes entfallen schon 69 Prozent der auf Amazon mit LG-Geräten erzielten Umsätze auf das 4K-Angebot - die höchsten Werte der Untersuchung unter den relevanten Anbietern. An dritter Stelle steht der chinesische Aufsteiger Hisense. Bei 1.734 verkauften 4K-Geräten vereinnahmt der Neuling immerhin schon 11 Prozent der verkauften Gesamtmenge auf sich. Der Erfolg ist leicht erklärt: Während die Kundschaft für ein 4K-Gerät von Samsung im Schnitt 824 Euro auf die virtuelle Ladentheke legen musste und ein 4K-LG-Fernseher für durchschnittlich 850 Euro in den Versand gegangen ist, kostete UHD bei Hisense durchschnittlich nur 519 Euro.
Günstigster 4K-Anbieter ist Hisense damit allerdings nicht. Für ein 4K-Gerät des ebenfalls chinesischen Herstellers TCL mussten die Konsumenten im Schnitt nur 495 Euro ausgeben, womit der Anbieter bei den tatsächlich nachgefragten Geräten momentan die Preisuntergrenze in diesem Segment definiert. Die höchsten 4K-Preise erzielten Sony und die in Lizenz produzierten Philips-Geräte. Für einen 4K-tauglichen Sony-TV wurden im Schnitt 1.349 Euro bezahlt, in Philips-Geräte wurden durchschnittlich 1.297 Euro investiert. Während Sony im 4K-Umsatzranking auf Platz fünf vorne mitmischt, spielt die Marke Philips allerdings keine Rolle mehr und liegt im 4K-Vergleich abgeschlagen auf dem letzten Platz.


„Der Konsument will 4K und die großen Hersteller befriedigen diese Nachfrage“, kommentiert metoda-CEO Stefan Bures. „Neue Technik ist aber immer auch mit Investitionen der Hersteller verbunden. Mit im Schnitt 31 Prozent höheren Erlösen geht die Rechnung in diesem Fall auf. Die IFA wird jetzt zeigen, wie nachhaltig der Trend von Herstellern und Content-Lieferanten befeuert wird.“

Zur Methodik: Das Data-Science-Team von metoda arbeitet seit mehreren Jahren kontinuierlich an Algorithmen zur Absatzanalyse auf Amazon. Dabei werden täglich die Rankings der relevanten Keywords und die entsprechenden Produktlisten beobachtet und analysiert. Für die vorliegende Untersuchung wurden zwischen 08. Juli und 21. August 2016 die Absatzdaten der Produktkategorie „Fernseher“ auf Amazon.de gemessen. Der leistungsstarke metoda-Algorithmus wertete dabei mehrere Millionen Datenpunkte aus. Weitere Informationen unter: www.metoda.com

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