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metoda E-Commerce-Index: Gartenprodukte im Trend

Der neue metoda E-Commerce-Index zeichnet die Nachfrageentwicklung im deutschen E-Commerce monatsaktuell nach. Im Februar ist der Index um 86 auf 1.414 Punkte gesunken. Ursächlich war ein kalendarischer Effekt. Nur die Amazon-Hauptkategorie "Garten" tanzte im vergangenen Monat aus der Reihe.

Während der deutsche E-Commerce lautstark über die Sinnhaftigkeit der verschiedenen Verbandszahlen zum Jahresumsatz diskutiert, liefert der neue E-Commerce-Index von metoda aussagestarke Marktfakten direkt aus dem digitalen Warenkorb*. So sorgte im Februar die Vorfreude auf den Frühling für Online-Lichtblicke in einer jahreszeitlich bedingten Nachfragedelle. Mit der ersten regulären Ausgabe weist der metoda E-Commerce-Index für den Februar 2017 steigende Nachfrage nach Gartenprodukten im Onlinehandel nach. Während sich die Geschäfte in anderen Warengruppen rückläufig entwickelten, ließ sich die Nachfrage in der „Garten“-Kategorie auch vom kurzen Februar nicht bremsen. Immerhin standen im vergangenen Monat drei Verkaufstage weniger als noch im Januar zur Verfügung. Der E-Commerce-Index belegt, dass diese Einschränkung im Onlinehandel erwartungsgemäß Spuren hinterlassen hat. Allein das „Garten“-Sortiment trotzte erfolgreich der allgemeinen Marktentwicklung. Die Nachfrage hat im Februar deutlich angezogen. Über alle gemessenen Kategorien hinweg ist der E-Commerce-Index im Februar jedoch um 86 Punkte gefallen. Er steht aktuell bei 1.414 Punkten.

Der neue metoda E-Commerce-Index misst, wie sich die Nachfrage im deutschen E-Commerce entwickelt. Als Grundlage zieht E-Commerce-Marktforscher metoda die Absatzdaten der insgesamt 1.500 nachfragestärksten Produkte auf Amazon.de heran. Anhand der Schwankungen in den Amazon.de-Hauptkategorien zeichnet der metoda E-Commerce-Index die Nachfrageentwicklung nach. Den Basiswert 100 bildet die Nachfrage in den Kategorien aus dem Januar 2017. Zusammengefasst stellt also ein Indexwert von 1.500 das exakte Nachfrageniveau aus dem Januar 2017 dar. Somit lässt der übergeordnete Indexwert die aktuelle Nachfrageentwicklung über ein breites Produktangebot erkennen. Die Detailauswertung im Kategorie-Index verdeutlicht hingegen die Entwicklung der Nachfrage in den einzelnen Kategorien. Sie zeigt u.a. saisonale Trends, Moden und Hits. Zur Berechnung des E-Commerce-Index werden über die Marktforschungslösung Market Genius mehrere Millionen Bestellvorgänge monatlich erfasst und analysiert.

Mit der ersten regulären Ausgabe lässt der metoda E-Commerce-Index die große Vorfreude der Deutschen auf den bevorstehenden Frühling erkennen. Um gleich 14 Punkte ist die Nachfrage in der Kategorie „Garten“ im Februar gesprungen. Mit diesem Ergebnis hat sich die Kategorie von der allgemeinen Marktentwicklung abgekoppelt und sticht mit dem stark positiven Nachfrageverlauf aus allen anderen Kategorien heraus. Denn eigentlich waren die Vorzeichen alles andere als gut. Der Februar verfügte über nur 28 Online-Verkaufstage, während die Konsumenten im Januar an ganzen 31 Tagen dem Online-Shopping frönen konnten. Die meisten Kategorien trugen schwer an dieser Last und blieben im Februar erwartungsgemäß hinter den Januar-Ergebnissen zurück. Im „Garten“-Sortiment aber brummte das Geschäft. Schaut man sich die Kategorie-Topseller an, bestätigt sich die Annahmen der saisonal bedingt ausgesprochen guten Einkaufslaune der Deutschen. Offenbar können die Konsumenten den Start in die neue Gartensaison vielfach kaum mehr erwarten. Allerlei Saaten, Dünger und Erde sowie Saathilfen sind stark nachgefragt. Angesichts der noch recht frühen Jahreszeit ist für die kommenden Monate von einer weiterhin stark positiven Tendenz in diesem Marktsegment auszugehen. Kunden mit grünem Daumen dürften die Kassen im E-Commerce auch weiterhin klingeln lassen.

In allen anderen Kategorien schlägt der kalendarische Effekt mehr oder weniger stark ins Kontor. In einigen Kategorien kann allerdings nicht allein der kurze Februar die Ergebnisse erklären. Stark mitgenommen zeigt sich beispielsweise die Kategorie „Beleuchtung“. Die Nachfrage ist im Vergleich zum Januar um ganze 17 Punkte eingebrochen. Es liegt der Schluss nahe, dass mit länger werdenden Tagen und wieder mehr Sonnenschein der Bedarf an Lampen und Glühbirnen gesunken ist. Ebenfalls zweistellig zurückgegangen ist die Nachfrage in den Kategorien „Küche & Haushalt“ und „Bürobedarf & Schreibwaren“ (beide -12 Punkte). Die Kategorien „Auto“, „Beauty“, „Lebensmittel & Getränke“, „Sport & Freizeit“ sowie „Spielwaren“ sind hingegen bei einem moderaten Minus von nur jeweils drei Punkten noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen.

„Sinkende Nachfrage in 14 von 15 Amazon-Hauptkategorien. Was auf den ersten Blick wie eine schwere Krise im E-Commerce aussieht, entpuppt sich schlicht als mehr oder weniger starker kalendarischer Effekt“, so Stefan Bures, CEO von metoda. „Umso interessanter, dass sich die Kategorie ‚Garten‘ gegen den allgemeinen Trend positiv entwickelt hat. Das war zu so einem frühen Zeitpunkt im Jahr nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Mit steigenden Temperaturen dürfte sich der Trend noch erheblich verstärken. Auf diese Nachfrage muss im E-Commerce aktuell reagiert werden!“

Zur Methodik: Für den metoda E-Commerce-Index werden allmonatlich die Verkaufszahlen der insgesamt 1.500 nachfragestärksten Produkte in 15 Amazon-Hauptkategorien ermittelt und analysiert. Die Erhebung erfasst die Topseller der Kategorien „Auto“, „Baby“, „Baumarkt“, „Beauty“, „Bekleidung“, „Beleuchtung“, „Bürobedarf & Schreibwaren“, „Drogerie & Körperpflege“, „Elektronik“, „Garten“, „Haustier“, „Küche & Haushalt“, „Lebensmittel & Getränke“, „Spielzeug“ sowie „Sport & Freizeit“. Die monatlichen Ergebnisse werden mit den Basiswerten aus dem Januar 2017 verglichen. In jeder einzelnen Kategorie steht der Indexwert 100 dabei für das exakte Nachfrageniveau aus dem Januar 2017. Der Gesamtindex entspricht bei 1.500 Punkten der Januar-Nachfrage. Für die Berechnung erfasst und analysiert die innovative Marktforschungslösung Market Genius Monat für Monat mehrere Millionen Bestellvorgänge.

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